Dienstleistungszentrum
Stadtwirtschaft
Weimar


Umbau und Erweiterung eines Bestandsgebäudes und einer Sporthalle in ein modernes Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum.

Der Neue Verwaltungskomplex stellt sich als strahlender Baukörper in einer heterogenen Industrie- und Produktionsumgebung dar. Das Bestandsgebäude wurde um ein Geschoss aus Glas erweitert. Hier etablieren sich nun Konferenzen, Besprechungen und Ausstellungen für alle Nutzer des Gebäudekomplexes. Im Inneren wurde der Bestand entkernt. Ein Treppenhaus wurde als Fluchttreppenhaus erhalten. Die drei anderen entfernt und durch Sekundärstrukturen ersetzt. Die ehemalige Sporthalle wurde zum Kundenzentrum umgebaut. Ein Glaskörper verbindet über eine Lobby und ein repräsentatives Treppenhaus die beiden Gebäude zu einem Komplex.

Synergien nutzen, war das Motto für den Umbau und wurde in großzügigen Strukturen umgesetzt. Die zuvor auf die Stadt verteilten Betriebe der Stadtwerke und der Stadtwirtschaft sind hier in einem Gebäudeensemble vereint. Ein neuer Glaskörper verbindet die ehemalige Sporthalle und den Plattenbau mit einem S. In der Halle eingesteckt, das Kundenzentrum; an den Plattenbau angelehnt, die neue Erschließung und auf dem Plattenbau, der Konferenzraum , Ausstellung und Vortrag. Die Büros für die Verwaltung der einzelnen Betriebe mit 85 Mitarbeitern befinden sich in den 5 Etagen des Plattenbaus. Die Bürostruktur folgt der engen Geometrie der Konstruktion. Die Flurbreiten sind entsprechend der Tragkonstruktion des Gebäudes vorgegeben. Das Lichtkonzept wirkt der Enge der Flure entgegen, macht sie kurzweilig und zeigt die Gemeinschaftsbereiche auf, welche sich im Inneren des Gebäudes befinden: Technikinseln, Miniküchen und Besprechungsräume.